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über mich

 

über mich.... oje, da gibt es soviel zu erzählen, dass man schon sehr gut ein Buch davon machen könnte. Geboren wurde ich 1959 im Hause meiner Großeltern in der Norpfalz im Kreis Rockenhausen. Aufgewachsen allerdings bin ich in der Westpfalz im Kreis Pirmasens.

Warum in der Nordpfalz im Haus meiner Großeltern werden Sie sich fragen - ganz einfach.... schon früh in der Schwangerschaft erkrankte meine Mutter sehr schwer an den Nieren, sie bekam ständig Nierenkoliken, litt unter Nierensteinen und an einer chronischen Niereninsuffiziens. Aufgrund dieser schweren Erkrankung war sie auf Hilfe und Pflege angewiesen, die meine Großmutter mit Hilfe einer Hebamme und des Hausarztes leistete. Schon sehr früh in der Schwangerschaft verschrieb der Hausarzt meiner Mutter Contergan gegen die starken Schmerzen. Getestet war das Medikament an Hunden ohne große Auffälligkeiten. Zum Glück kann man sagen hatte meine Mutter eine große Aversion Medikamenten gegenüber, besonders Schmerzmittel gegenüber - sie nahm das Contergan glücklicherweise nicht - was mich sehr wahrscheinlich davor bewahrte, ein sogenanntes " Contergankind " zu werden.

Es tut mir heute noch weh, wenn ich daran denke, was meine Mutter in den neun Monaten mitgemacht haben muss, das noch unter der materiell eingestellten Fuchtel ihrer Mutter, die wegen einem Haus ( Erbe ) meine Mutter und ihre Schwester mit 12 Jahren wieder umtaufen lies von evangelisch auf katholisch. Mein Großvater war evangelisch, der Sohn durfte evangelisch bleiben.

Nun als ich nach einer schweren Geburt endlich das Licht der Welt erblickte, war ich ein untergewichtiges zartes Bündelchen aber was kaum zu glauben war, meine Mutter hatte sehr viel Milch, soviel, dass ich diese gar nicht alle trinken konnte. Aber anscheinend musste auch das so sein - im Ort gebar eine andere Frau auch ein Mädchen, die Frau hatte keine Muttermilch und das Baby war dringend auf diese angewiesen. Zuerst versuchten sie es angereicherter Ziegenmilch, da diese ja sehr fett ist. Jedoch der Arzt teilte mit, ohne Muttermilch gäbe es keine Überlebenschance. So kam der Arzt auf meine Mutter, auch ihm war die enorm große Milchproduktion bekannt. Im Nu spende meine Mutter für das andere Würmchen die erforderliche Muttermilch. Alle waren glücklich und alle kamen lebend aus diesem Chaos heraus.

Wenn man heute die ganzen Hygienevorschriften betrachtet - man würde die Hände über dem Kopf zusammenschlagen. Aber wir beide Wütmchen haben die unbeschaset überstanden, leben noch beide und gehen inzwischen auf die 60 zu.

Nachdem ich selbstverständlich katholisch in der Nordpfalz getauft war, durfte meine Mutter mich einpacken und wieder mitnehmen in die Westpfalz zu ihrem Mann, meinem Erzeuger. Emtschuldigung, Vater geschweige Papa kann ich nicht sagen, dafür habe ich von ihm zuviel Brutalität und Misshandlungen erlebt schon als kleines Kind bis ins junge Erwachsenenalter, bin aber rechtzeitig geflüchtet.

In meiner Jugend haute ich stndig ab von zu Hause, ich wollte ins Heim - weg von der Gewalt in gesunde Umfelder. Meine Mutter war leider zu schwach, sich gegen dieses Tyrannen zu wehren, sie hatte Angst vor ihm und davor, dass sie es nicht schafft. Solange wie er bis zur Frührente gearbeitet hat, wusste sie nie was er verdient -  geschweige eine Kontovollmacht, auch in diesen Genuss kam sie nie.

Wie schon angeschnitten, haute ich immer wieder von zu Hause ab. Mit 15 Jahren bin ich sogar bis Carentan abgehauen zu einer befreundeten Familie in der Normandie. Die Lage zu Hause spitzte sich immer mehr zu ( in Details berichte ich später im Online Speicher ) .

1977 dann ging gar nix mehr man muss sich vorstellen, um den häuslichen Frieden nach außen hin zu demonstrieren musste ich gehen - weg von zu Hause in die Schweiz zum arbeiten. Fand in einer Zeitung ein Stellenangebot in Teufen, das liegt im Kanton Appenzell AR ( bedeutet ausserrhoden ) zu der Zeit gab es zwei

Appenzeller Hauptstädt, die katholiosche Hauptstadt und die evangelische Hauptstadt ( AI und AR bedeutet innerrhoden und ausserrhoden ). Die nächst bekanntere Stadt war Sankt Gallen.

In Teufen arbeitete ich in einem Gasthof mit Fremdenzimmer, Gaststätte und Metzgerei mit eigener Schlachtung. Der Verdienst war nicht schlecht, aber auch nicht sehr viel. Meine Unterkunft dort oben unterm Dach nur kaltes Wasser außer im Gang in der Dusche gab es warmes, sowie mein Frühstück und Mittagessen mit Abendessen wurde mir gebührend abgezgen, dass mir genau 500 schweizer Franken im Monat blieben.

Das absolute non plus ultra war meine Anreise Ende November nach Teufen, Urlaub kannte ich vorher nie - so hatte ich keine Vorstellung was dort oben Winter bedeutete. Also fuhr ich los mit einer Reisetasche in der sich ein paar Habseligkeite befanden an Hygieneartikel und Unterwäsche und Klamotten. Eine Jacke, die man bei uns Übergangsjacke nennt hatte ich an, Halbschuhe und Keilhosen - keine Kopfbedeckung und keine Handschuhe.

Wohlgefühlt hab ich mich dort nicht, der Ruf dieses Gasthofes war nicht der beste - aber es gab keine Schläge und keine Schreirei.

Musste aber Anfang März wieder zurück in die Westpfalz wegen einer Gerichtsverhandlung in Pirmasens ( auch davon berichte ich im Online Ordner ) .

Blieb dann enige Zeit in der Westpfalz in der Hoffnung dass es besser wird aber es war das Gegenteil, nachdem mein Sohn auf der Welt war, brach leider alles zusammen. Ich hielt eine Zeit durch, aber man gab mir keine Chance, neben mir wurde meine Mutter wieder munter weiter misshandelt.

Schliesslich flüchtete ich, sonst hätte ich meinen Erzeuger umgebracht. Für mich begann ein Maraton der nur auch Flucht bestand, aus Flucht vor mir selbst. Viele Jahre durch halb Europa getingelt, immer gejobbt, meistens in Küchen aber es konnte auf Dauer kein Leben sein, auch wenn ich viel sah.

1983 verschlug es mich nach Frankfurt wo ich eine alte Freundin wieder fand. Arbeit fand ich in Sachsenhausen in einer Küche wo ich gutes Geld verdiente. Meine damalige Freundin wurde betrieblich versetzt in den Raum AAchen oder eine Abfindung - sie entschloss sich für Aachen ich bin mit und ging in die Altenpflege, ich hatte in Pirmasens beim ASB Altenpflegehilfe gelernt und stockte nun in Aachen auf und machte die dreijährige Ausbildung.

Aachen bedeutete für mich eine völlig neue Menschliche Orientierung ich fand meinen Weg und fand zu mir. Nach einem langen Krankenhausaufenthalt hatte ich das erreicht was ich wollte " LEBEN UND MENSCH SEIN "

Trennte mich, da unsere Beziehung kaputt ging, trennte mich aber nicht im Bösen, sondern im Guten und war einige Zeit Single. Dann lernte ich Otti kennen es war eine 11 jährige stabile Beziehung, zwischendurch wohnten wir in den Niederlanden, dort betrieben wir einen Kinderspielplatz mit kleinem Streichelzoo und Kiosk. Wir haben gutes Geld verdient, aber die viele Arbeit machte uns kaputt - es folgte die Trennung, ichging zurück nach Aachen, aber blieb nur zwei Jahre dort bis ich mich entschloss endgültig nach Frankurt zu gehen. Das war eines meiner schwerten und hartesten Unterfangen mit den tiefsten Tiefen und den höchsten Höhen in meinem bisherigen Leben.

Zuerst folgte in Frankfurt die Obdachlosigkeit unter der Brücke schlafen, arbeitslos sein. Da ich mindestens 1 Jahr in Frankfurt wohnen muss, um einen WB Schein zu bekommen, bedeutete dies, über einen Makler etwas zu finden und dafür musste ich tief  in die Tasche greifen - mein Erspartes schrumpfte ganz schnell 6 Wochen unter der Brücke gelebt. --------morgen geht es mit dem REST dieser Seite weiter

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