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Wahlheimat Pirmasens

man soll "nie" "nie" sagen, das wurde ich ganz schnell belehrt. Nachdem ich 1980 die Pfalz verlassen habe, schwor ich mir nie wieder in die Pfalz. Doch im Jahre 2017 wurde ich eines Besseren belehrt.

Damals war es im Landkreis Pirmasens eine reine Katadtrophe - die Menschen ( der größte Teil jedenfalls ) waren so sehr konservativ, dass man als frei denkender Mensch schon Angst bekam. Wenn man nicht in eine angepasste Schublade passte, dann fiel man durch ein Raster und war automatisch ein Versager - leider wuchs ich auch noch in einem konservativen Elternhaus auf was mir alles noch erschwerte nd ich bekam aufgrund meiner Welteinstellung "leben und leben lassen" keinen Fuß auf den Boden was mir mein späteres Leben sehr schwer machte, mich regelrecht immer wieder auf die Flucht trieb, auf die Flucht vor mir selbst. Bis ich endlich irgendwann nach vielem Bummeln durch halb Europa in Aachen gelandet bin und mich und mein Leben dort verwirklichen konnte von vorne anfangen konnte als Mensch und als diesen auch weiterleben konnte nachdem ich alles umgekrempelt hatte und aus der katholischen Kirche austrat nachdem ich die Kündigung bekam ( es war die erste und einzigste Kündigung).

2015 bekamen wir im Schwarzwald in Efringen - Kirchen die Wohnungskündigung wegen Eigenbedarf, weil der Sohn der Vermieterin heiratete. Das war für uns nachvollziehbar, wir waren sogar glücklich darüber, denn lange wollten wir schon ausziehen in der Wohnung und vor allem die Verhaltensweise der Vermieterin lag uns nicht, jedoch im Umkreis von Lörrach ist es nun mal schwierig bezahlbaren Wohnraum zu finden. So waren wir nun gezwungen unseren Hintern zu bewegen und etwas passendes zu finden. Anfangs suchten wir intensiv im Raum Lörrach, entschlossen uns dann aber die Suche auszuweiten bis ins Saarland und Pfalz. Dchnell fanden wir in Sankt Julian eine schöne große Wohnung auf zwei Etagen so dass wir zum August 2016 umziehen konnten. Leider hatten wir keine Ahnung was sich zwei Jahre vorher dort ereignet hat - 9 verschiedene Mieter in zwei Jahren - wir hielten es auch nicht mal ein ganzes Jahr aus. Darüber berichte ich auf einer extra Seite.

So suchten wir wieder einmal eine Wohnung und nachdem wir uns so einiges angeschaut hatten, besichtigten wir in Pirmasens eine Wohnung im Erdgeschoss, sofort verliebten wir uns beide in diese Wohnung - sie hat eine offene Küche mit Theke, kleines Wohnzimmer mit Essecke, Schlafzimmer, Gästezimmer, Bad und WC, Speisekammer, Flur und nun im Nachhinein noch separat einen kleinen Keller mit Strom und fliesendem Wasser, dazu noch ein kleiner Garten. Voller Hoffnung riefen wir dann beim Vermieter an und verabredeten uns für zwei Tage später zur Besprechung. Mit gemischten Gefühlen fuhren wir hin, natürlich in Hoffnung die Wohnung zu bekommen. Ein nettes längeres Gespräch über meinen alten Chef hier in Pirmasens vom ASB wo ich gelernt habe, der ihm auch bekannt war. So kamen wir von Höckschen nach Stöckschen und der Mietvertrag war perfekt, so dass wir zwei Wochen später erneut zu ihm fuhren, den Mietvertrag unterschreiben. Es war eine sehr gute Entscheidung, wir fühlen uns hier sauwohl.

Leider ist das Leben in Pirmasens alles andere als einfach meine lieben Besucherinnen und Besucher, eine verkorkste Politik und verkorkste städt. Haushaltsführung macht Pirmasens zur ärmsten und höchstverschuldetsten Stadt Deutschlands, gleichzeitig haben die Menschen hier die niedrigste Lebenserwartung von ganz Deutschland.

Es ist beschämend, einfach beschämend. Nun kann ich von Glück sagen, dass ich auch als Frührentner nicht auf städtische finanzielle Unterstützung angewiesen bin, sonst wäre ich verloren, denn die nehmen hier von Amtswegen keine Rücksicht auf die Würde des Menschen - sie schnüffeln unangemeldet in den vier Wänden, unterstellen alles mögliche einem bedürftigen Menschen nur um Leistungen zu zahlen herumzukommen. Noch schlimmer als vor 40 Jahren geht es hier inzwischen zu, trauriges Beispiel einer Misswirtschaft und dummen unmenschlichen Unternehmern, die ihre Untertanen verraten und verkauft haben und sich heute stolz in ihren milonenschweren Villen tummeln, bezahlt wurden diese von den kurgehaltenen billigen Schuhfabrikarbeiter, die in anstrengender Fließband und Akkordarbeit ihr Bestes gaben, auf die Gesunheit, die schädlichen Stoffe und Dämpfe und Chemikalien, wurde keine Rücksicht genommen. Als die Schuhfabrikannten ihren Rachen fast voll hatten, wurde alles nach und nach Italien verkauft, denn sie hatten ihr Schäfchen im Trockenen. Unterm Arsch wurde den Fabrikarbeitern die Butter vom Brot genommen unterm Arsch wurde das verkauft was diese Menschen mit Schweiss, Gesundheit und teilweise auch dem Leben bezahlt haben. Peinlicher habe ich noch keine Misswirtschaft erlebt als die "Schlabbeflickerische Wirtschaft"

Ein sehr gutes eispiel für diese Frechheiten und Peinlichkeiten ist der "alte Friedhof -Skulpturenpark" . Hier spiegelt sich die Faulheit und Interessenlosigkeit der Stadtverantwortlichen wieder. Nichts wird dort instand gehaltten, geschweige renoviert oder restauriert. Die alten Grabmäler gammeln vor sich hin, brechen ab, stürzen um, verwittern auch auf dem jüdischen Teil des Friedhof genauso. Hier liegen alte Pirmasenser Einwohner, die die Stadt einmal hochgehalten haben, die dafür gesorgt haben, dass Pirmasens Ruhm und Ansehen hatte, darum schert sich heute kein Verantwortlicher. Für Dealer, Junkys und andere Randgruppen ist es ein Treffpunkt - mehr nicht mehr. Mir geht der Hut hoch, wenn ich sehe wie die Stadtverwaltung hier ihr Unwesen treibt alle schauen weg. Dann hat es am Eingang das alte Carolinum, meine Güte, was könnte man daraus nicht alles machen. Nein es bleibt verschlossen, ungelüftet bis es irgendwann auch zerfällt. Es macht mich so wütend.

Im Aschluss machen Sie sich Ihr eigenes Bild schauen Sie sich die Fotogalerie an vom alten Friedhof, schauen Sie wenigstens der Wahrheit ins Auge.

Später präsentiere ich Ihnen noch andere Wahrheiten in Galerien auf dem paralell verlaufenden online Speicher, so z.B. die Impressionen der Zweibrücker Strasse, hier sehen Sie Prachtbauten die nach und nach elendig zugrunde gehen weil kein Geld freigesetzt wird um diese weiter bewohnbar zu halten.

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